Hochbeete – leicht anzulegen und leicht zu pflegen

© Depositphotos / vkyryl

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Gartenarbeit ist oft sehr mühsam. Schuld daran ist meist das ständige Bücken. Mit einem Hochbeet sagen Sie den Rückenschmerzen Adieu. Aber ein Hochbeet bietet durchaus noch weitere Vorteile. Es kann als Abtrennung dienen, sorgt dank einem ausgeklügelten Schichtsystem für üppiges Wachstum und verhindert, dass Ihre Pflanzen gefräßigem Ungeziefer wie Schnecken zum Opfer fallen. So ganz nebenbei sieht ein Hochbeet auch noch sehr ansprechend aus.

Hochbeete eine Alternative für Haus und Garten

Die optimierte Arbeitshöhe der Hochbeete erlaubt es im Stehen zu arbeiten – ganz ohne Rückenschmerzen. Das ist nicht nur für ältere Menschen ein enormer Vorteil. Durch ihre vielfältigen Ausführungen sind sie sehr gut für den Innen- und den Außenbereich geeignet. Egal ob im Garten, auf der Terrasse, dem Balkon oder im Haus – ein Hochbeet ist immer ein attraktiver Blickfang. Man kann es mit Gemüse bepflanzen, aber auch ein üppiges Blumenbeet anlegen. Durch die Befüllung mit unterschiedlichen Schichten gedeihen die Pflanzen besonders gut. Eine ausgewogene Zusammensetzung garantiert eine optimale Versorgung mit Nährstoffen.

Hochbeete selber bauen oder kaufen?

Wer handwerklich ein klein wenig geschickt ist, kann sich sein Hochbeet leicht selbst bauen. Für ein fest im Garten installiertes Beet sollten Sie eine kleine Grube von ca. 20 cm Tiefe aus. Breite und Länge bestimmen Sie nach dem zur Verfügung stehendem Platz oder einfach nach dem persönlichen Geschmack. Es empfiehlt sich, für die Seiten ein robustes druckimprägniertes Holz zu wählen. Eine Empfehlung wären Balken, Bohlen oder Rundhölzer aus Lärche. Selbstverständlich können Sie Ihr Hochbeet auch aus Blech oder anderen Materialien gestalten. Auch ein gemauertes Hochbeet sieht optisch ansprechend aus. Den Boden sollten Sie zum Schutz vor Wühlmäusen oder Maulwürfen mit einem Maschendrahtgitter auslegen und dieses an den Seiten befestigen. Um der Verrottung Einhalt zu gebieten, empfiehlt es sich, die Innenwände mit einer Kunststofffolie auszukleiden.
Wem das alles zu viel Arbeit ist, der kann auch einen fertigen Bausatz im Baumarkt oder Gartencenter kaufen. Den Vorteil nur vorgefertigte Teile zusammenbauen zu müssen, bezahlen Sie allerdings mit eingeschränkten Möglichkeiten bei der Größe des Hochbeets. Die angebotenen Modelle decken aber die Standardvarianten ab, sodass Sie hier sicherlich eine passende Lösung finden.

Auf die richtige Füllung kommt es an

Ein Hochbeet funktioniert nach dem Prinzip eines Komposters. Während die unteren Schichten verrotten, liefern sie wertvolle Nährstoffe für die Pflanzen. Eine komplette Befüllung des Hochbeets mit hochwertiger Blumenerde ist nicht nur nicht erforderlich, sondern bringt erhebliche Vorteile. Sie sparen Geld und erhalten gleichzeitig eine Art Langzeitdünger für Ihre Pflanzenpracht.
Auf das engmaschige Drahtgitter am Boden des Hochbeetes geben Sie am Besten kleiner Äste und Strauchschnitt, damit das Beet gut durchlüftet wird. Nun können Sie Gartenabfälle wie Grasschnitt oder Blätter oben aufgeben. Alternativ könnten Sie hier auch zu Stroh greifen, sofern sie dieses zur Hand haben. Auf eine Schicht aus Gartenerde sollte eine weitere aus Kompost folgen. Erst jetzt gibt man hochwertige Blumenerde hinzu. In diese obere Schicht können Sie nun die von Ihnen gewählten Pflanzen nach Lust und Laune einpflanzen. Für passionierte Gärtner, die einen möglichst hohen Ertrag aus angepflanzten Gemüsesorten erzielen möchten, gibt es zahlreiche Tipps, wie die Schichten idealerweise für die einzelnen Gemüsesorten anzuordnen sind. Je nach Art der Pflanzen sind unterschiedliche Höhen der Schichten zu empfehlen. Auch die Höhe des Hochbeets kann Einfluss auf das Gedeihen der Pflanzen nehmen. Während für Kartoffeln eine Höhe von gerade einmal 30 cm ausreichend ist, benötigen Rosen mindestens 50 cm Höhe und Erdbeeren gar 100 cm.

Hochbeete sind ein optischer Anziehungspunkt, erleichtern die Arbeit und können höhere Erträge liefern, da man nicht ausschließlich auf die Ressourcen des Erdreichs angewiesen ist. Die oftmals teuren und umweltschädlichen Düngemittel werden nicht mehr benötigt. Ein Hochbeet liefert eine Fülle von Vorteilen, bei denen es als Gartenbesitzer lohnenswert sein kann, sich Gedanken über eine Anschaffung zu machen. Für Balkongärtner und den häuslichen Bereich erschließen sich mit einem Hochbeet vielfältige Möglichkeiten.

 

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