Frühlingszeit ist Pflanzenzeit

 © Depositphotos / Melpomene

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Wenn die Sonne den Garten zum Leben erweckt, dann wächst bei den Hobbygärtnern die Ungeduld. Bevor es an die Gartengestaltung gehen kann, sollte der Boden vorbereitet werden.

Die optimale Zeit für die Gartenarbeit

Es ist nicht einfach, den perfekten Zeitpunkt für die Gartenarbeit im Frühjahr abzupassen. Hier gilt die Faustregel, dass der Boden so trocken sein soll, dass keine Erde mehr an den Geräten haften bleibt. Ist dieser Zeitpunkt gekommen, kann es mit der Vorbereitung losgehen. Wichtig ist, den Boden vorzubereiten: Alte Stängel, Laub und Unkräuter müssen aus den Beeten entfernt werden. Darunter sammelt sich leicht Feuchtigkeit an, was den frischen Trieben schaden kann. Der Boden selbst sollte im Frühjahr nicht mehr umgegraben werden. Dadurch wird die oberste Bodenschicht, indem zahlreiche Mikroorganismen leben, gestört. Stattdessen empfiehlt es sich, den Boden mit einer Grabgabel oder einem Kultivator zu durchlüften. Dadurch kann er Niederschläge besser aufnehmen.

Düngung des Bodens

Die Pflanzen haben im vorigen Sommer wichtige Nährstoffe aus dem Boden gezogen. Damit der Garten auch im kommenden Sommer wieder prachtvoll blüht, sollte der Boden vor der Bepflanzung gedüngt werden. Lehmiger Boden sollte mit Sand verfeinert werden. Sandhaltiger Boden benötigt ein Substrat, welches Wasser speichern kann. Hier eignet sich Mulch oder Humus. Eine Fingerprobe kann Aufschluss darüber geben, ob der Boden leicht und somit sandhaltig, oder schwer und tonhaltig ist. Kompost ist ein idealer Dünger, da er alle wichtigen Nährstoffe enthält. Auf jedem Quadratmeter sollten etwa drei Liter Kompost verteilt werden. Dabei ist es wichtig, nur das vollständig zersetze Material zu nutzen. Es kann durch Sieben von den groben Rückständen getrennt werden. Stickstoff ist fast immer in zu geringen Mengen im Boden vorhanden. Hornspäne, die mit einer Harke in den Boden eingearbeitet werden, sind ein optimaler Sticktstofflieferant.

Pflanzzeit für Sträucher, Stauden und Blumen

Anfang März steigt das Angebot an Sträuchern und Stauden in den Gartencentern. Es ist die optimale Zeit, um Lücken in Beeten zu füllen. Zierkirsche, Magnolie oder Forsythie werden schon bald den Garten in eine bunte Blütenpracht verwandeln. Nachdem die Sauerkirsche ihre Blüten entwickelt hat, können frostempfindliche Zwiebeln und Knollen in die Beete gesetzt werden. Pflanzen, wie Gladiolen und Dahlien, Lilien und Montbretien, können sich dann optimal entwickeln. Das Frühjahr ist die Zeit, um Sommerblumen anzupflanzen. Die Samen können direkt in die Erde gesät werden. Zu den Sommerblumen zählen Kapuzinerkresse, Studentenblumen und Malven. Gemüsepflanzen sollten vor dem Einpflanzen auf der Fensterbank gezogen werden. Vor allem Paprika und Tomaten benötigen viel Wärme.

 

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