Den Garten winterfest machen – das sollte man beachten

© Adobe Stock /Ellie Nator

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Sind die vielen tollen Sommerblumen endgültig verblüht und ist das letzte Obst geerntet worden, dann kommt der Herbst und viele bunte Blätter füllen grüne Rasenflächen, wo man im Sommer gerne mit den Freunden gesessen hat. Jetzt ist der Winter nicht mehr weit und der Gartenfan verspürt den Drang, seine Gartenlieblinge vor Kälte und Frost zu schützen. Der wahre Gartenkenner wird in dieser Zeit jedes gefallene Blatt aufsammeln und hierfür ist der Gartenrechen am besten geeignet. Wer lieber moderne Technik nutzt, der wird einen Sauger nutzen oder mit einem Gebläse die Blätter in die vorgesehene Ecke des Gartens befördern, wo sie darauf warten können, dass sie sich zu einem wunderbaren Dünger für alle Gartenpflanzen wandeln werden.

Mit guter Vorbereitung kann der Garten auch im Winter eine ansehnliche Landfläche rund um das eigene Haus sein, doch wer sich nicht im Garten für frostsichere Pflanzen entschlossen hat, der muss noch einige Arbeitsstunden in seinen Garten investieren. Steht der Winter nun bevor, dann sollte man für alle Pflanzen in einem Pflanztopf oder Kübel im Haus oder im Keller einen trockenen Bereich schaffen. So kommt die Gartenschere noch zum Einsatz und viele Pflanzen stehen für die kommenden Monate stark beschnitten im Keller, um dann im nächsten Frühjahr wieder zur Gartenschönheit werden zu können. Bleiben viele Pflanzen aber auch im Garten stehen, so werden auch diese beschnitten und alle verblühten Teile der Sträucher, Bäume oder Hecken werden entfernt.

Natürlich wird der besorgte Gärtner erst einmal die Gartenmöbel von der Terrasse entfernen und vielleicht im Gartenhaus oder im Keller lagern, aber hier sind auch Töpfe und Kübel mit diversen Pflanzen zu finden, die nun im Keller landen oder einen anderen trockenen Platz im Winter finden werden. Wer das Glück hat, dass er ein Gewächshaus sein Eigen nennt, der wird hier seine Pflanzen lagern, die einen frostigen Winter im Garten nicht überstehen würden. Ist der Gartenteich noch nicht für die Winterzeit vorbereitet worden, dann ist jetzt die Zeit dafür gekommen. Der Herbst kann für viele blühende Pflanzen die Zeit sein, dass man fürs nächste Jahr die Blumenzwiebeln pflanzen muss. Wer aber auch die winterliche Gartenzeit nicht ohne schöne Pflanzen sein möchte, der wird im Herbst jetzt Pflanzen wie das Heidekraut oder immer beliebtere Winterblüher einpflanzen. Hat man aber übers Jahr Beete mit Gemüse gehabt, die nun ganz leer sind oder gibt es Blumenbeete die vor dem Winter ganz leer und nackt aussehen, dann sollte man die Winterzeit nutzen und mit Kompost die Erde bedecken. Hierbei können die Blätter vergangener Jahre wirklich nützlich sein, die nach einigen Jahren zu bestem Kompost werden und so die Erde vor der winterlichen Kälte schützen.

Für die Winterzeit kann der Kauf einer schützenden Folie aber auch eine gute Investition sein, wenn kein geschütztes Treibhaus vorhanden ist. Unter der Folie können gefährdete Pflanzen die Winterzeit gut überstehen und kommt der Frühling, dann kann die Folie entfernt werden und für die nächste Winterzeit verwahrt werden. Mit einigen wichtigen Gartenarbeiten und dem Entfernen des Laubs kann der Garten auch die Winterzeit bestens überstehen, wenn Kälte und Frost den Pflanzen nicht gerade einen angenehmen Lebensbereich bereiten.

 

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